Forschungsprojekt
Kunststoffrasenflächen für Fussball – Qualität und Beurteilung des Sickerwassers (KuSiM)
Fussballspielen ist sehr beliebt. Viele Klubs müssen ihre Naturrasenplätze bis an die Nutzungsgrenze belasten. Deshalb hat die Verbreitung von Kunststoffrasenplätze in der Schweiz deutlich zugenommen. Bei Kunststoffrasen gibt es verschiedene Bausysteme. Meistens wird auf einer Kiesfundation eine Trag-/ und Elastikschicht und der Kunststoffrasenteppich verlegt. Der Kunstrasen wird ohne Verfüllung oder mit Füllgranulat (EPDM, Kork etc.), meist kombiniert mit Sand, realisiert. Durch Regen oder Bewässerung können Stoffe aus dem Kunststoffrasen, der Verfüllung und Elastikschicht ausgewaschen und in die Umwelt eingetragen werden.
Welche Belastungen im Sickerwasser in der Umwelt auftreten, welche vorbeugende und nachgeschalteten Massnahmen bei der Planung und dem Bau sinnvoll und verhältnismässig sind, wurden im Rahmen des Projektes erarbeitet. Auf der Grundlage von Labortests und Sickerwasseranalysen auf Kunststoffrasenflächen wurde eine aktuelle Wissensgrundlage zu den Emissionen erarbeitet und ein Bewertungskonzept entwickelt. Die Resultate kommen nun in eine interkantonale Handlungsempfehlung zu Bau und Betrieb.
Berichte:
BAFU: Kunststoffrasenflächen für Fussball: Qualität und Beurteilung des Sickerwassers
Laufzeit: 01.09.2020 - 31.12.2024
Projektfinanzierung:
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Bundesam für Sport (BASPO)
Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL)
Grün Stadt Zürich (GSZ)
Kooperation:
Kantone (Basel-Stadt, Bern, Waadt, Zürich)
SFV Schweizer Fussballverband
CONICA AG

